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Zum Vorlesetag 2025

Dieter Janz liest aus „Der Idiot“ von F. M. Dostojewski

[Length: 29:18 min.]
[©catlinafilm 2006/2025]
[Published: 21.11.2025]

Zum bundesweiten Vorlesetag 2025 möchten wir Ihnen ein besonderes „Fundstück“ nicht vorenthalten. Dieter Janz (1920-2016), Epileptologe und Mitgründer der STIFTUNG MICHAEL, hielt während des Praxisseminars 2006 in Gargnano am Gardasee eine Lesung aus F. M. Dostojewskis „Der Idiot“.

Janz hat immer wieder zu epileptischen Prodromi geforscht – also Vorläufern von Anfällen, wie z. B. Stimmungen, Ahnungen oder Gefühle.

Zu dieser Forschung hat er sich auch Inspiration bei dem gesucht, der diese seiner Meinung nach am besten beschrieben hat: F. M. Dostojewski.

„Die beste Beschreibung, die ich kenne“, sagte Janz, „stammt von einem Patienten, den man jederzeit befragen kann. Von Dostojewski. Er ist immer eine interessante Quelle an Erfahrung für die Epileptologie, als Schriftsteller wie als Epilepsiepatient. Von ihm haben wir die minutiöse Beschreibung dessen, was Stunden vor den Anfällen im Innern des Fürsten Myschkin, des Protagonisten seines Romans Der Idiot vor sich ging.“

Und diesen Auszug las Dieter Janz damals während des Seminars. Die Lesung beantwortet zudem die Frage, warum Myschkin trotz deutlicher Vorahnungen des nahenden Anfalls, diesen nicht zu vermeiden versucht.

„Die beste Beschreibung, die ich kenne“, sagte Janz, „stammt von einem Patienten, den man jederzeit befragen kann. Von Dostojewski. Er ist immer eine interessante Quelle an Erfahrung für die Epileptologie, als Schriftsteller wie als Epilepsiepatient. Von ihm haben wir die minutiöse Beschreibung dessen, was Stunden vor den Anfällen im Innern des Fürsten Myschkin, des Protagonisten seines Romans Der Idiot vor sich ging.“

Und diesen Auszug las Dieter Janz damals während des Seminars. Die Lesung beantwortet zudem die Frage, warum Myschkin trotz deutlicher Vorahnungen des nahenden Anfalls, diesen nicht zu vermeiden versucht.

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